Mobilität stärken – Energiewende umsetzen – Umwelt schonen

Eine maßvolle Verkehrsentwicklung im Blick

 


Verkehr ist stets ein zentrales Thema im Landkreis Starnberg
Es ist sicher schön, wenn wir bei der Anzahl der zugelassenen Cabrios im Kreis auf Platz eins in ganz Deutschland landen. Bei 647 zugelassenen Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner lässt sich schon die Dichte auf unseren Straßen erahnen. Es ist im prosperierenden Gürtel um die Landeshauptstadt München nicht leicht, den Spagat hinzubekommen, einerseits ausreichende Verkehrsverbindungen/Straßen zu bauen und andererseits die schöne Landschaft zu schützen und zu schonen. 2007 hat sich der Kreistag für ein Verkehrskonzept bzw. für Leitlinien ausgesprochen und sich zu einem Verkehrsmanagement im Kreis bekannt. Es ist daher wichtig, dass die Verkehrsmanagerin frühzeitig in Planungen der Gemeinden, des Kreises und des staatlichen Straßenbauamtes eingebunden wird.

Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
Auf das bis zum Endausbau 2018 angestrebte landkreisweite öffentliche Buskonzept können alle Gemeinden stolz sein. Alle haben sich für einen verstärkten Ausbau, größtenteils Anschlüsse im Stundentakt, ausgesprochen und entsprechende Beschlüsse gefasst.

Landkreis Starnberg ist „Fahrradfreundliche Kommune Bayern“
Die Aktivitäten des Landkreises im Radverkehr wurden 2013 bei der Bewerbung zur Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ überprüft und für auszeichnungswürdig empfunden. Dies motiviert uns umso mehr, das Augenmerk noch stärker auf den Radverkehr mit all seinen Facetten zu legen.

Oberpfaffenhofen bleibt Werksflughafen
Nicht wegzudenken ist der Werks- und Sonderflughafen Oberpfaffenhofen, der vor über 70 Jahren eröffnet wurde. Ziel war es, dass er als solcher auch erhalten bleibt und die Arbeitsplätze auf dem Flugplatz und in der Region gesichert werden. Mit der zwischenzeitlich höchstrichterlich entschiedenen moderaten Öffnung für 9.725 Starts und Landungen von Geschäftsfliegern im Jahr können meines Erachtens die Unternehmer am Flughafengelände Oberpfaffenhofen und die vom Betrieb des Flughafens betroffenen Bürgerinnen und Bürger leben. Zudem wurde mit dem neu verabschiedeten Landesentwicklungsprogramm für Bayern einem weiteren Flughafenausbau in Oberpfaffenhofen ein klarer Riegel vorgeschoben. Dafür hatte auch der Kreistag entsprechende einstimmige Beschlüsse gefasst, die von mir mit Nachdruck im Regionalen Planungsverband vertreten wurden.

 

Ehrgeizige Ziele für die Energiewende im Fünfseenland


„Die Energiewende trägt dazu bei, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten und die regionale Wirtschaftskraft sowie die Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger zu sichern.“

Gemeinsam handeln!
Der Landkreis Starnberg setzt sich bereits seit 2005 für einen verantwortungsvollen Umgang mit Energien ein. So werden die Bestrebungen zur Energiewende im Landkreis aktiv unterstützt und der zügige Einsatz erneuerbarer Energien und Maßnahmen zur Energieeinsparung im Landkreis Starnberg gefördert.

Ich will, ...

  • dass der Landkreis die angestrebte Energiewende bis 2035 als große Herausforderung konsequent weiterführt. Mit nachwachsenden Rohstoffen, alternativen Energien wie der Geothermie, gepaart mit effizienten Technologien, müssen alle Einsparpotenziale im öffentlichen wie privaten Bereich genutzt werden. Nur so können wir unsere Region bis 2035 möglichst mit erneuerbaren Energien versorgen.
  • dass der Landkreis weiterhin eine motivierende und koordinierende Funktion in der Energiewende übernimmt.
  • dass das installierte Energiemanagement des Landkreises entscheidende Impulse gibt und das landkreisweite Klimaschutzkonzept mit Leben füllt.
  • dass der Energiewendeverein und die Energie-Genossenschaft Fünfseenland unterstützt werden, um messbare Ziele zur Energiewende zu erreichen.
  • dass unser bayernweit vorbildhaftes Windkraft-Konzept einer willkürlichen „Verspargelung“ unserer schönen Landschaft entgegenwirkt und damit auch weiterhin Lebensqualität und Naturgenuss gewährleistet sind.
  • dass die Artenvielfalt, die Natur- und Erholungsräume ausgeweitet und erhalten werden. Die Landschaftspflegerin des Landkreises muss daher eng mit den Akteuren vor Ort zusammenwirken.