Handwerk und Mittelstand sind die wichtigen Motoren für Wachstum und Wohlstand

Die Spitzenposition des Landkreises als attraktiver Wirtschaftsstandort weiter ausbauen


Vielfalt und Hightech

Das Handwerk hat im Landkreis eine lange und erfolgreiche Tradition und ist auch heute noch ein wichtiger und angesehener Wirtschaftszweig für unsere Region: angefangen bei den regionalen Fischerfamilien und Bootsbauern über Harfen-, Geigen- und Orgeltischbauer zu den Bäckern, Metzgern, Schreinern und Zimmerern, Maurern, Installateuren, Brauern und Milchverarbeitern. Und auch die zahlreichen Handwerker, die in weltweit agierenden Hightechunternehmen wie der Deutschen Luft- und Raumfahrt unter anderem mit der Robotik und Mechatronik arbeiten oder in der RUAG mit ihrem Flugzeugbau in Oberpfaffenhofen, zeigen ansatzweise, wie breit die Palette der Handwerker im Landkreis ist.

Die Wirtschaft wird insbesondere durch die zahlreichen mittelständischen und von einer Unternehmerpersönlichkeit geführten Unternehmen geprägt, die sich zudem mit ihrer Standortgemeinde besonders identifizieren, indem sie sich in das Gemeinschaftsleben einbringen. Ein großer und immer wichtiger werdender Standortvorteil bei uns ist die gute Kooperation zwischen den Unternehmerinnen und Unternehmern und den Verwaltungen.

Ein gut funktionierendes Netzwerk
Das Netzwerk und die Kommunikation zwischen der Wirtschaftsfördergesellschaft (gfw), dem Unternehmerverband Wirtschaftsförderung Landkreis Starnberg e.V. (UWS) und dem IHK-Gremium Landkreis Starnberg funktioniert großartig. Um auch in Zukunft in der Spitzengruppe der attraktivsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands zu bleiben, benötigen wir meines Erachtens weiterhin:

  • eine Verbesserung des ÖPNV (Anbindung der Gewerbegebiete an die S-Bahn),
  • eine Ergänzung des Straßennetzes,
  • einen weiteren Ausbau der Breitbandversorgung auf bis zu 100 MBit/s,
  • Erweiterungen oder Neuausweisungen von Gewerbegebieten mit Augenmaß (expandierende Unternehmen vor Ort sollten auch vor Ort erweitern können),
  • mehr Auszubildende und mehr Fachkräfte, damit einhergehend mehr bezahlbaren Wohnraum in Arbeitsnähe,
  • mehr Kinderbetreuungsplätze, um Familie und Beruf noch besser vereinbaren zu können.